Bürokonzepte

Die psychische Gesundheit fördern

Etwa zwei Millionen Personen in der Schweiz üben wissensintensive Tätigkeiten aus. Dabei arbeiten sie meist im Büro, oft acht Stunden am Tag. Der Büroraum hat einen Einfluss auf das Wohlbefinden dieser Mitarbeitenden und ist damit wichtiger Erfolgsfaktor für ein erfolgreiches BGM.

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Nutzen

Darum sind gesundheitsförderliche Büros ein Gewinn

Wohlbefinden steigern

Die physische Arbeitsumgebung wie auch der begleitende Veränderungsprozess beeinflussen Wohlbefinden und Gesundheit.

Stressoren reduzieren

Durch Möglichkeiten zu mehr Privatsphäre oder weniger Störungen lassen sich Erschöpfungssymptome reduzieren.

Attraktiver Arbeitgeber sein

Der Workplace spiegelt Ihre Unternehmenskultur wider und steht symbolisch für Ihre Attraktivität.

Beteiligte involvieren

Involvement steigert das Arbeitsengagement und die Motivation nachhaltig.

Grundlagen

Darum geht es bei gesundheitsförderlichen Arbeitswelten

Die Arbeitswelten beeinflussen die Gesundheit der Büronutzenden stark. Eine ganzheitliche Sicht auf das Thema hilft, die richtigen Entscheidungen im Planungs- und Umsetzungsprozess zu treffen. Gerne geben wir Ihnen einen Überblick über das vielschichtige Thema, welches von vielen Personen positiv beeinflusst werden kann.

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Office Checks

So gestalten Sie Ihre Büroräume richtig

Die Arbeitsumgebung beeinflusst die Gesundheit Ihrer Mitarbeitenden stark. Für die Planung und Umsetzung neuer Bürokonzepte müssen Sie drei Handlungsfelder berücksichtigen: Erstens die Gestaltung von materiellen und nicht-materiellen Aspekten im Büroraum, zweitens die Einbindung aller Beteiligten in die Planung und Umsetzung, drittens die Vorbereitung der Beteiligten auf veränderte Arbeitsweisen. Wenn Sie diese Punkte richtig machen, steigern Sie das Arbeitsengagement und Wohlbefinden Ihrer Mitarbeitenden nachhaltig. Unsere drei Office Checks ermöglicht es Ihnen, online einzuschätzen, wie gesundheitsförderlich Ihr Büroraumveränderungsprojekt gestaltet ist.

Büroraum

Sie möchten wissen, wie gesundheitsförderlich Ihr heutiger Büroraum ist? Oder Sie wollen vor einer Veränderung Ihr Büroraumkonzept in Bezug auf die gesundheitsrelevanten Faktoren bewerten? Mit unserem "Office Check Büroraum" entdecken Sie Ihre Stärken und Verbesserungspotenziale.

Veränderungsprozess

Sie möchten Ihre Mitarbeitenden auf dem Weg zu neuen Arbeitswelten optimal begleiten? Unser "Office Check Veränderungsprozess" zeigt Ihnen, wo Sie im Veränderungsprozess gut unterwegs sind, wo Handlungsbedarf besteht und wie Sie diesen angehen.

Kompetenzen

Sie möchten Ihre Mitarbeitenden optimal auf das Arbeiten in neuen Büroräumen vorbereiten? Mit unserem "Office Check Kompetenzen" sehen Sie, was Führungskräfte und Mitarbeitende für gesundes Arbeiten in neuen Arbeitswelten brauchen und wie sie diese Kompetenzen entwickeln können.

Hilfsmittel

Wissen und Anregungen zur Gestaltung Ihrer gesundheitsförderlichen Arbeitswelten

Leitfaden

Erläuterungen, Instrumente und Handlungsempfehlungen für alle Phasen eines Büroraumprojekts.

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Office Wellbeing Barometer

Erheben Sie die Zufriedenheit Ihrer Mitarbeitenden im Hinblick auf Büroraum und Veränderungsprozess.

Kompetenzmodell

Kompaktes Handbuch benötigter Kompetenzen Ihrer Mitarbeitenden, um gesund im neuen Büro zu arbeiten.

Zum Kompetenzmodell

Argumentarium

Das sagt die Wissenschaft zu den Vorteilen für Ihren Betrieb und Ihre Mitarbeitenden im Büro.

Zum Argumentarium
Beispiel

Unser Weg zu einem besseren Büro

thumbnail Office Tour

2014 ist Gesundheitsförderung Schweiz umgezogen, um mehr Platz zu schaffen für die rund 60 Mitarbeitenden. Die neuen Büroräumlichkeiten am Standort Wankdorf-City gestalteten wir nach den neusten Forschungserkenntnissen. Die positiven Ergebnisse aus der wissenschaftlichen Begleitung unseres Standortwechsels bestätigten, dass die Mitarbeitenden gut durch den Veränderungsprozess geführt wurden und die neue Büroraumgestaltung optimale Verhältnisse bieten, um darin mit hohem Engagement und Wohlbefinden arbeiten zu können. Gerne geben wir Ihnen auch vor Ort einen Einblick in das Projekt.
 

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Prozess

Der Weg hin zum neuen Büro

Gesundheitsförderung Schweiz setzte das Projekt nach den neusten Forschungserkenntnissen zur Gestaltung gesundheitsförderlicher Büroräume und dem damit zusammenhängenden Veränderungsprozess um. Ein vielschichtiger Planungsprozess trug diesen Zielen Rechnung und berücksichtigte dabei die Einflussfaktoren für ein gelungenes Work Place Change Management. Die wichtigsten Ziele definierte die Geschäftsleitung in Workshops zu Projektvision und Projektzielen dabei (CM 7, CM 8) wie folgt: 1. die Erfüllung einer Vorbildfunktion hinsichtlich gesundheitsförderlicher Büroraumgestaltung; 2. gesunde, leistungsfähige Mitarbeitende, die sich am Arbeitsplatz wohlfühlen; 3. die Sichtbarmachung des eigenen Leitbilds und der Mitarbeitendenpolitik am neuen Standort.

Die Geschäftsleitung fällte zudem den Grundsatzentscheid, dass das neue Büro offen und ohne fix zugeordnete Arbeitsplätze gestaltet werden soll, um den Austausch und die Kommunikation zwischen den Mitarbeitenden zu stärken. Um die neue Praxis vorzuleben, entschied die Geschäftsleitung ebenfalls, dass sie selbst auch kein eigenes Büro und keinen fixen Arbeitsplatz mehr haben würde. Alle anderen Planungsentscheidungen sollten zusammen mit der Nutzervertretendengruppe, welche aus den verschiedenen Abteilungen zusammengestellt wurde, gefällt werden [CM2, CM4]. Es folgten erste Informationen an alle Mitarbeitenden, in welcher über Sinn und Treiber der Veränderung, Ziele sowie alle anderen Ergebnisse aus Visions- und Ziele-Workhops informiert wurden [CM3, CM4, CM5, CM7, CM8].

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Raumplan
Change Management

Im iterativen Prozess zur neuen Arbeitsumgebung

Unter externer Anleitung entwickelten die Nutzervertretenden und die Geschäftsleitung [CM4] in Etappen den Büroraumplan sowie den prozessbegleitenden Change Management Plan. Die Beteiligten besprachen in einem iterativen Prozess die Gestaltung der Büroräume (Materialien, Möbel, Design, Farben, etc.) und speziell, was sie brauchen, um trotz Verlust des persönlich zugeordneten Arbeitsplatzes eine Umgebung zu haben, in der sie gut arbeiten und sich wohlfühlen können [CM2, CM4, CM5, CM6, CM10]. Des Weiteren wurden die Bedürfnisse und die notwendigen Massnahmen für einen stressfreien Veränderungsprozess abgeholt [CM1, CM9]. Auf Basis dieser Informationen finalisierte der Büroraumplanende den Büroraumplan. Parallel dazu entstand ein Fahrplan (siehe Abb. 3) mit allen notwendigen Aktivitäten, um die Mitarbeitenden gesund durch den Veränderungsprozess zu begleiten und die Offenheit gegenüber der Veränderung beizubehalten oder zu erhöhen [CM1, CM3, CM9, CM12].

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Einflussfaktoren
Raumkonzept

Die Aktivität im Zentrum der Bürogestaltung

Die Idee der Büroraumgestaltung bei Gesundheitsförderung Schweiz folgt dem nicht-territorialen Arbeitskonzept. Der Grad an Territorialität [B16] ist gering, das heisst, Mitarbeitende richten sich nicht dauerhaft an einem Arbeitsplatz ein, sondern wählen jeden Tag den für die anstehenden Aufgaben passenden Arbeitsplatz [B1]. Sind nur kurz E-Mails vor dem Start eines Meetings zu bearbeiten, stehen verschiedene Rückzugsmöglichkeiten bereit. Für ganztägige Aufgaben am Platz stehen hingegen voll ausgestattete Arbeitsplätze zur Verfügung. Durch das Teilen von Arbeitsplätzen wird weniger als ein Standardarbeitsplatz je Mitarbeitender benötigt. Die dadurch gewonnene Fläche dient einer Vielfalt von Flächenarten für (hoch-)konzentrierte, kommunikative oder restorative Aktivitäten [B1]. Das nicht-territoriale Bürokonzept unterstützt jede Art von Büroarbeit, sei es für Vollzeit- oder Teilzeitkräfte oder sogar für Gäste. Bei der Gestaltung der Räume und der Einrichtung wurde besonderer Wert auf eine warme und wohnliche A

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Zeitplan
Kontakt

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